Der Millstätter Höhensteig

Weitwandern auf den Spuren der Hirten

Der Millstätter See Höhensteig verbindet die Berge rund um den Millstätter See auf wundervolle Weise.
Die Touren sind teils anspruchsvoll und gespickt mit Orten, über die man nur staunen kann. Insgesamt 8 Etappen führen von den Dreitausendern im Westen über die Millstätter Alpe und den Berg Goldeck bis zum Weltenberg Mirnock.
 

Mittelpunkt der Kärntner Bergwelt

Wer die knapp 200 km lange Strecke in einem Stück zurücklegen möchte, ist rund 13 Tage unterwegs. Täglich ist man 4 bis 8 Stunden auf den Beinen und legt dabei zwischen 10 und 42 km zurück. Die Weitwanderer bewegen sich auf einer Seehöhe zwischen 600 und 2.600 m. 25 Hütten bieten Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg birgt viele Besonderheiten. So führt er vorbei an rubinroten Edelsteinen, dem Granattor, Glimmerschiefer, dem steinernen Tisch, Monolithen, dem Sternenbalkon und zahlreichen Orten mit magischen Geschichten.

Etappenweise Wanderglück

Die erste Etappe führt die Wanderer auf die Spuren der hadischen Leit (sagenumwobene Hühengestalten). Es geht 14 km über den Tschiernock Hochpalfennock und Tschierweger Nock (alle knapp über 2.000 m hoch). Höhepunkt der Etappe ist der Steinerne Tisch, ein mächtiger Marmorsockel mit einer überdimensionalen Steintischplatte.

Die zweite Etappe beginnt bei der Schwaigerhütte und hat es in sich. Auf der 30 km langen Wegstrecke begegnet man dem Millstätter Törl, Kamplnock, Granattor und Stana Mandl.

Auf der dritten Etappe ist man 29 km lang unterwegs. Ab dem Erlacherhaus geht es über den großen Rosenstock (2.440 m), den bewachten Stein und das Sagamundo bis zum Gasthof Bergfried.

Die vierte Etappe führt 21 km hinauf auf den Weltenberg Mirnock mit der Himmelsstiege (Scala Paradisi). Außerdem wartet der Sternenbalkon auf die Wanderer. Ein Aussichtsplatz, der besonders bei Sonnenuntergang traumhafte Ausblicke bietet.

Die fünfte Etappe führt 31 km entlang des Südufers am Millstätter See. Man passiert das Strandbad Ferndorf, Schloss Porcia, Spittal, St. Wolfgang, Seeboden und kommt schließlich am Berg Goldeck an.

Auf der sechsten Etappe bewegt man sich auf den Spuren der Goldgräber. Fast 17 km ist man am Goldeck und dem Martennock unterwegs.

Etappe Sieben hat die kürzeste Strecke mit 10 km und trotzdem viel zu bieten. Hier erkundet man die drei Kirchen der Schattseitn und den Mottenstein, ein begehbarer vier Meter hoher Wall aus Lärchenstämmen nahe der Ruine Ortenburg.

Die letzte Etappe ist zugleich auch die längste. Auf einer Marathondistanz von über 42 km kommt man der Welt der Dreitausender ganz nah. Hier wartet der Drei Täler Blick auf die fleißigen Wanderer. Von dort aus schaut man über das Seental bis zum Weltenberg Mirnock.
 

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