Fauna des Millstätter Sees

Der Schwan

Der Schwan ziert als Logo unseren Namen. Er steht für die Eleganz und den hohen Standard unseres Hotels, aber auch für die schöne Natur des Millstätter Sees.
 

Was wissen Sie über Schwäne?

Schwäne (Cygini) gehören zu den Entenvögeln (Anatidae). In dieser Familie werden sie der Unterfamilie der Gänse (Anserinae) zugerechnet. Sie sind die größten aller Entenvögel, mit einer Spannweite von bis zu 240 cm und einem Gewicht von maximal 14,5 kg. Meist schmückt sie ein weißes Gefieder. Je nach Art kommen auch vereinzelt schwarze Flügelteile vor. Die einzige vollkommen schwarze Schwanenart ist der Trauerschwan aus Australien. Typisch für Schwäne ist der lange Hals. Er macht das Gründeln nach Pflanzen im Wasser leichter. Aufgrund der relativ kurzen Füße (im Vergleich zur Körpergröße) sind Schwäne viel seltener an Land anzutreffen, als Enten oder Gänse. Ihr Lebensraum sind Sümpfe, seichte Bereiche in Seen und langsame Fließgewässer. Der Seegrund sollte maximal so tief sein, dass sie ihn gründelnd erreichen können. Schwäne sind nicht umsonst ein Symbol für Liebe. Die Paare binden sich meist für das ganze Leben. Trennungen sind äußerst selten. Doch so romantisch das auch klingt, Vorsicht ist geboten. Denn kommt man ihrem Revier zu nahe, können sie sehr aggressiv werden.

Der Höckerschwan

Der vorherrschende Schwan am Millstätter See ist der Höckerschwan. Er hat ein rein weißes Gefieder und einen orangenfarbenen Schnabel. Namensgebend ist der schwarze Höcker auf seinem Schnabelansatz. Er ist der größte Wasservogel in Mitteleuropa und kann durchschnittlich 16 bis 20 Jahre alt werden. Es wurden aber auch schon 40 Jahre alte Exemplare nachgewiesen. Die s-förmige Haltung des Halses wird oft in der Balzzeit beobachtet. Dabei wird auch das Gefieder segelartig gelüftet. Einmal im Jahr mausern sie ihr Gefieder und sind dann bis zu acht Wochen flugunfähig. Um zu fliegen, laufen sie auf dem Wasser und erheben sich nur langsam in die Lüfte. Der Bestand des Höckerschwanes gilt als ungefährdet.

Schwäne in Mythen und Märchen

Schwäne haben schon früh die Menschen zu großen Geschichten inspiriert. So auch die Gebrüder Grimm in ihrem Märchen „die sechs Schwäne“. Dabei geht es um einen König, der sich im Wald verirrt hat. Als Gegenleistung für den Weg heraus muss er die Tochter einer Hexe heiraten. Sechs Söhne und eine Tochter versteckt er sodann in einem Waldschloss vor der Schwiegermutter. Den Weg dorthin findet er mit einem Zaubergarn. Als die Königin das herausfindet, näht sie aus dem verzauberten Garn Hemden, mit denen sie die sechs Brüder in Schwäne verwandelt. Um die Brüder von ihrem Bann zu erlösen, darf die Schwester sechs Jahre lang nicht sprechen, nicht lachen und muss sechs Hemden aus Sternblumen nähen. Sie heiratet inzwischen einen König, dessen Mutter ihr dreimal das neugeborene Kind raubt, ihr den Mund mit Blut bestreicht und sie verleumdet. Doch sie hält ihr Schweigen durch. Als sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, kommen die sechs Schwäne geflogen. Die Schwester erlöst sie mit den Hemden, wobei einem noch der Ärmel fehlt. Die Schwiegermutter wird verbrannt, und sie leben glücklich.
 

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