Fischen im Millstätter See

Geheimtipp für Sport- und Hobbyfischer

Fischer finden im Millstätter See eine artenreiche Fischfauna vor und können je nach Neigung, Können und Erfahrung den Fischfang in vielfältiger Weise ausleben.
Empfehlenswert für den erfahrenen Sportangler ist das Fischen von Maränen (Reinanken, Renken) und Seesaiblingen vom Boot aus an.
 

Fischerparadies

Die lokalen Bootsvermieter bieten für Angler günstige Tarife. Die Maräne ist ein beliebter Speisefisch und gehört zu den Salmoniden, also zu den Lachsartigen und außerdem zur Familie der Coregonen. Er wird im Millstätter See über 80 cm groß und bis zu 6 kg schwer und lebt ausschließlich in absolut reinen Gewässern mit größeren Tiefen. Die Maränen im Millstätter See sind sogenannte Bondenrenken, die ihre Nahrung am Boden aufnehmen. Durch Besatzmaßnahmen ist der Bestand dieser Fische auf hohem Niveau. In diesem Zusammenhang ist der Millstätter See das Spitzengewässer in Europa. Das Fischen am Millstätter See ist auf verschiedene Art und Weise möglich und von einer behördlichen Genehmigung abhängig. Die Anglererlaubnis erhält man in den Gemeinden bzw. Tourismusbüros rund um den Millstätter See.

Fischreichtum im Millstätter See

Der Millstätter See ist einer der fischreichsten Seen Österreichs. Auf einer Wasserfläche von 13,3 km2 mit Tiefen bis zu 141 m tummeln sich viele verschiedene Fischarten im reinsten Wasser. Am Südufer des Millstätter Sees, einem Landschaftsschutzgebiet mit angrenzenden Wäldern, herrschen für Fische ausgezeichnete Bedingungen zum Laichen. Manche Arten erreichen hier überdurchschnittliche Größen, deshalb sind in den zahlreichen Unterschlüpfen kapitale Fische zu finden. Die Maräne ist die zahlenreichste Fischart im Millstätter See, aber auch die Seeforelle kommt hier vor. Der Raubfisch kann bis zu 10 kg schwer werden. Bei den Raubfischen dominiert der Hecht, der über einen Meter Länge erreichen kann. Der Seesaibling ist eine weitere Art, die sich hier tummelt. Im Uferbereich finden sich zahlreiche Arten von Weißfischen wie Laube, Rotauge, Aitel, Barbe, Schleie und Karpfen. Dort sind auch die Raubfische Wels, Zander, Barsch, Aal und eben der Hecht unterwegs.

Maße und Schonzeiten 2015

Fischart | Brittelmaß | Schonzeiten
Aalrutte | --------- | ganzjährig
Barbe | 30 cm | 1. Mai bis 30. Juni
Brachse | 30 cm | keine
Hecht | 55 cm | 1. Jänner bis 30. April
Karpfen | 45 cm | keine
Maräne | 28 cm | 1. November bis 28. Feber
Schleie | 25 cm | 1. Juni bis 30. Juni
alle Forellen | --------- | ganzjährig
Seesaibling | 30 cm | 1. Oktober bis 28. Februar
Waller (Wels) | 70 cm | 15. Mai bis 15. Juli
Zander | 45 cm | 1. Jänner bis 31. Mai
Krebse & Muscheln | --------- | ganzjährig

Die angeführten Mindestfangmaße sind von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse (Schwanzende) zu rechnen. Aufgrund des Kärntner Tierschutzgesetzes ist die Verwendung lebender Wirbeltiere verboten!
 

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