Wie entsteht ein See?

Alles was man über Seen wissen muss

Seen können sich auf verschiedenste Weise bilden – zum Beispiel aus Eis...
Ein See ist nach Definition ein Binnengewässer ohne direkte Verbindung zum Meer.
 

Was ist ein See überhaupt?

Ein See ist nach Definition ein Binnengewässer ohne direkte Verbindung zum Meer. Seen sind tiefer als Teiche, Tümpel oder Weiher, sodass sich eine Temperaturschichtung im Wasser ausbilden kann. Dieses Kriterium erfüllen aber nicht alle Seen. Neusiedler See und Plattensee sind eigentlich viel zu flach. Aufgrund ihrer Flächenausdehnung werden sie trotzdem als Seen bezeichnet. Man sieht an diesem Beispiel, dass die Grenzziehung nicht einfach ist. Die meisten Seen, sind Süßwasserseen, es gibt aber auch salzige Ausnahmen wie das Kaspische Meer, das Tote Meer oder den Aralsee.

Wie entstehen Seen?

Seen können sich auf verschiedenste Weise bilden – zum Beispiel aus Eis. Diese sogenannten glazialen Seen verdanken Ihre Entstehung der Eiszeit. Gletscher und Schmelzwasser formen im Boden Becken und Rinnen und haben vielen Seen ihre heutige Form gegeben. Auf diese Art entstand etwa der Chiemsee. Tektogene Seen entstehen durch Bewegungen der Erdkruste. So bilden sich Risse, Brüche und Senken und Wasser sammelt sich dort an, wie beim Baikalsee in Sibirien. Vulkanogene Seen sind Kraterseen. In erloschenen Gipfelkratern oder Explosionstrichtern kommt es im Lauf der Zeit zu Wasseransammlungen und damit zur Seenbildung. Des Weiteren gibt es Abdämmungsseen, die durch Bergstürze oder Abschnürung von Meeresbuchten entstehen, sowie Altwasserseen in alten Flussbetten, Thermokarstseen die durch Dauerfrost entstehen oder Karstseen. Künstliche Gewässer werden absichtlich ausgebaggert oder bleiben nach dem Abbau von Rohstoffen zurück.

Was macht den Millstätter See so besonders?

Für den Millstätter See spricht zuerst einmal die hervorragende Wasserqualität. Beim seinem Seewasser handelt es sich um Trinkwasser! Für die Sauberkeit des Seewassers spricht auch der Fischreichtum. Er ist ein Indiaktor für die Wasserqualität. Fischschulen tummeln sich hier in den Uferbereichen und die Fischer können sich über Prachtexemplare vieler Arten freuen. Kärntens tiefster und wasserreichsten See erstreckt sich 11,5 Kilometer lang zwischen imposanten Berggipfeln und malerischen Bergrücken und hat eine maximale Wassertiefe von 141 m. Schon von Natur aus, ist der Millstätter See einer der wärmsten und temperaturstabilsten Seen Österreichs. Wildromantische Buchten, ursprüngliche Natur, Fischreichtum und ausgezeichnete Wasserqualität zeichnen den Millstätter See aus. Sein Wasserreichtum ist ein Schatz, an dem jeder Besucher teilhaben kann.
 

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